Camino Frances – Vorspiel

Prolog: Von Jugendträumen und der Panik, wenn sie wahr werden, von geliehenen Hosen, geborgten Ponchos, zwei Stöcken und einem Kilo Nüssen, von 27 Kilometer Nervenflattern und Abschiedsschmerz und von der großen Abenteuerlust (26.04.2016)

Ich werde es also wirklich tun. Nachdem ich gut zwanzig Jahre lang mein Sprüchlein „eines Tages laufe ich mal den Jakobsweg“ aufgesagt habe, steht „eines Tages“ vor der Tür und klopft unüberhörbar. Wir haben den 26. April 2016, und es gibt keine Ausreden mehr. Seit ich als Teenager über den Jakobsweg gelesen habe, lange bevor Hape Kerkeling sein Buch schrieb und Martin Sheen „The Way“ in Angriff nahm, will ich dieses Unterfangen zu meinem machen. Knapp 800 Kilometer zu Fuß gehen, Wind und Wetter trotzen, in sehr einfachen Unterkünften nächtigen und eine Tradition fortsetzen, die es seit Hunderten von Jahren gibt: zu Fuß über die Pyrenäen und quer durch Spanien mit dem Endziel Santiago de Compostela.

Der Blog ist umgezogen – den ganzen Beitrag findest du hier

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5 Gedanken zu “Camino Frances – Vorspiel

    1. Danke, Andreas – freut mich, wenn es dir gefallen hat! Und du hast recht. Ich wundere mich teilweise selbst, wie gut ich mich erinnere. Das liegt zum hauptsächlich daran, dass ich das wirklich alles noch sehr präsent habe. Es war eine meiner intensivsten Erlebnisse. Wenn es dann aber künftig um die einzelnen Tage geht, werde ich aber wohl doch unterstützend auf mein Tagebuch und die vielen Fotos zurück greifen müssen. Sonst könnte ich die einzelnen Etappen vermutlich nicht alle haarklein auseinander halten. Dazu waren es dann doch zu viele. Ich hoffe, ich kann dich auch außerhalb von Deutschland bei der Stange halten 😉

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  1. Die Stöcke-Story ist ja sehr interessant…
    Wie viel Prozent der Camino Wanderer gehen denn am Stock, Audrey? So in etwa…
    Ich sehe ja immer den fehlenden Schnee, begegnen mir Leute mit Wanderstöcken 😃.
    Aber du bist ja dabei geblieben bis heute.
    Es ist wohl was dran, was der Verkäufer sagte…
    LG R

    PS Ich lese gerade alle Geschichten nach, es ist schwer das Tablet aus der Hand zu legen.

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